Ergebnisse und Berichte

Ü32 Bezirkspokal 2025/2026

FINALE Donnerstag (Himmelfahrt/Vatertag) 14.05.26 im Wiesentalstadion in Brackenheim

TSV Botenheim AH - TSV Löwenstein AH 13.30 Uhr

 

Halbfinale Samstag 02.05.26

TG Offenau AH - TSV Botenheim AH 6:7 n.E.
Am vergangenen Samstag, spielten die Genusskicker des TSV im Pokal Halbfinale gegen den Gegner TG Offenau.
Trainer Nader musste in der Defensive umstellen da Routinier Matthias Joos, Adrian Baum und Timo Rauscher passen mussten. Deswegen, und auch wegen den zahlreichen Gegentoren in den letzten Spielen, stellte er auf eine Viererkette um. Zentral verteidigte Sven Wöhr mit Sebastian Kademann und auf den Flügeln Fabian Wörner und Frieder Dankel. Der Gastgeber war für den TSV eine große Unbekannte. Von Anfang an dominierte der TSV die Partie bei sommerlichen Temperaturen. Der TGO verlegte sich aufs Kontern und stand tief in seiner Hälfte. Beide Teams verteidigten gut was allerdings auch nicht schwierig war, weil die Laufbereitschaft bei beiden Mannschaften von Anfang an überschaubar war. Die beste Möglichkeit für Botenheim hatte Kapitän Hafendörfer, der aus 5 m mit einem Kopfball knapp am Tor vorbei zielte. Der Gastgeber versuchte es mit ein, zwei kontern, die aber entweder durch die gute Abwehrreihe oder vom aufmerksamen Torhüter Ralf Klein entschärft wurden. Nach der Pause kam das langsame Spiel fast gänzlich zum Erliegen. Zum Glück gelang 5 Minuten nach Wiederanpfiff dem TSV die unverhoffte Führung. Ein weiterer Angriffsversuch über den linken Flügel gelang und der Ball kam von Dankel auf Marco Öhler, der sich aus 25 m durchsetzen konnte und seinen Lauf aus 6 m zum Treffer vollendete. Gefühlt war damit dem Gastgeber aufgrund der bisherigen lethargischen Vorstellung der Stecker gezogen. Doch weit gefehlt, der TGO erhöhte nun sein Pensum und fing an Druck zu machen. Nach mehreren guten Chancen, unter anderem einen Pfostentreffer, gelang es den Roten, den in dieser Phase verdienten Ausgleich zu erzielen. Doch damit nicht genug, 12 Minuten vor Schluss wurde der TSV noch einmal kalt erwischt und ein weiterer Konter der Gastgeber sorgte für die 1:2 Führung. Aufgrund der Temperaturen, dem Spielverlauf und dem Momentum setzte in diesem Moment kaum jemand mehr einen Pfifferling auf den Vorjahres Finalisten. Doch wie schon so oft in dieser Saison darf man den TSV nie abschreiben. 6 Minuten später spielte Trainer Nader einen Freistoß aus dem Mittelkreis nach links auf Yannik Winkler der unbedrängt aus dem Halbfeld, mit seinem schwachen linken Fuß, den Ball auf den zweiten Pfosten flankte. Dort schraubte sich Torjäger Marco Öhler in den zweiten Stock und rammte das Leder per Kopf in die kurze Ecke zum nicht geglaubten Ausgleich - 2:2!
Damit ging es ins Elfmeterschießen. Für den TSV trafen Daniel Rauscher, Marco Öhler, Sebastian Kademann und Marco Nader. Timo Kunzmann scheiterte als zweiter Schütze am Torhüter. Nach dem unser Elfmeter Killer Ralf Klein ebenfalls einen Versuch der Gastgeber entschärfen konnte, ging es auch hier in die Verlängerung. Bereits der sechste Schütze des TGO scheiterte sogar doppelt. Nachdem sein erster Versuch von Klein pariert wurde, durfte er nach Schiedsrichterpfiff noch einmal antreten und semmelte das Ding links neben den Kasten. Schmid nutzte die Chance für den TSV und verwandelte seinen Elfmeter zum viel umjubelten Finaleinzug. Nachdem man die letzten beiden Jahre als Verlierer den Platz verlassen musste, trifft man nun im dritten Versuch am Vatertag auf die jungen Berg-Löwen aus Löwenstein.

 

Viertelfinale Samstag 21.03.26

TSV Botenheim AH - TSV Neuenstadt AH 2:1
Im ersten Spiel nach der Winterpause ging es für die Genusskicker direkt in einem K.O. Spiel um den Einzug ins Halbfinale des Bezirkspokals. Im Viertelfinale gastierte der unbekannte Gegner aus Neuenstadt auf der Heide. Trainer Nader konnte fast aus dem Vollen schöpfen, nur Daniel Rauscher und Nico Feurer fehlten. Marco Öhler musste angeschlagen von der Bank zusehen. Im ersten Durchgang bot sich den rund 120 Zuschauern von Beginn an ein packender Fight. Fußballerisch bot das Spiel nichts, was dem neutralen Liebhaber Freude bereiten konnte. Beide Teams agierten überwiegend mit langen Bällen, weil der Rasen durch die Feuchte schwer mit kurzen Pässen und Ballannahmen zu bespielen war. Doch bereits nach 2 Minuten war es Sebastian Kademann, der zur größten Chance für den TSV in Hälfte eins kam und aus halblinker Position 10m vor dem Torwart am selbigen scheiterte. Nach diesem Schockmoment für die Gäste, übernahm die deutlich jüngere Truppe langsam das Spiel, in dem sie den Genusskickern mit Zweikampf- und läuferischer Präsenz den Schneid abkauften. Wenn der TSV noch gefährlich wurde, dann waren es meist Standardsituationen die zu Chancen für Winkler und Hafendörfer führten. Trotz ihrer Überlegenheit konnten die Gäste sich keine zwingenden Chancen erspielen, somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause. Nach dem Wechsel hatte man die Erwartung, dass sich die bisherige körperliche Dominanz nun auch im Ergebnis niederschlägt und die Neuenstädter den TSV niederringen würden. Doch weit gefehlt, die Genusskicker bissen sich nun in die Partie und bekamen mehr und mehr Vorderwasser. Bereits 7 Minuten nach Wiederanpfiff war es Kapitän Hafendörfer der nach einem Freistoß an den Strafraum der Gäste, den Ball mit dem Rücken zum Tor in den Sechzehner schoss wo er einmal aufsetzte und über den Torwart ins Tor sprang, der sich verschätzte - ein wahres Kacktor - wenn man das so schreiben darf. Fortan bestimmte weiter Weiß-Blau das Spiel und kam nun zu mehreren Chancen. Die Einwechslung von Marco Öhler machte sich zusätzlich positiv bemerkbar, der nun gut im Spiel war, viele Bälle hielt und auch durch gute Läufe zu Chancen kam. Doch nicht Öhler war es, der für die Vorentscheidung sorgte, sondern Adi Baum, der in der zweiten Hälfte richtig aufdrehte, immer wieder wichtige Zweikämpfe gewann und mit einem Sololauf seinen eigenen zweiten Treffer in der 60. Minute selbst einleitete. In der Schlussphase gingen die Gäste dann noch ins Risiko und kamen in der 67. Minute noch nach einem Abstauber zum Anschluss, so dass es nochmal spannend wurde. Kurz darauf verpasste es Öhler den Gästen den Stecker zu ziehen, so dass Neuenstadt noch 2 Riesenmöglichkeiten hatte, den Ausgleich zu erzielen. Ein Schuss nach einem schönen Solo flog in der 78. Minute knapp über den Kasten von Klein und in der Nachspielzeit verpasst es Kapitän Kress frei vor dem leeren Tor den Ball aus 12m ins Tor zu schieben, hier hatte der TSV Riesenglück. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg für die Genusskicker, den man sich allerdings aufgrund einer guten Defensivarbeit und einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei hart erarbeitet und verdient hat. Nun wartet im Halbfinale der TV Offenau auf die Mannen von Trainer Nader, bei denen man auswärts antreten muss, um den dritten Finaleinzug in Folge perfekt zu machen.

 

Achtelfinale Samstag 08.11.25

TSV Botenheim AH - FC Obersulm AH 3:0
Im Achtelfinale des Pokals hatten es die Genusskicker nach der Schlacht vom. vergangenen Mittwoch gegen Amorbach nun gegen den großen Unbekannten aus Obersulm zu tun. Die Gäste aus dem Weinsberger Tal spielen nur die Pokalrunde und waren somit schwer auszurechnen. Nach anfänglichem abtasten merkte man recht schnell, dass Obersulm ihr Spiel über das Zentrum um Sebastian Zahn aufziehen wollte. Nach 2-3 gelungenen Aktionen stellte sich aber das Zentrum um Schmid, Winkler und Kademann gut darauf ein und schränkten in Folge den Radius gut ein. Die Gäste taten sich fortan schwer in Tornähe zu kommen. Auch der TSV benötigte ein wenig um gefährlich zu werden. Erst ein Freistoß brach den Bann. In der 10. Minute war es Marco Nader höchstselbst, der in seiner gewohnt schlitzohrigen Art, den Ball aus 20m flach ins Torwarteck schob und den Torhüter somit überraschte - 1:0. Die Führung sorgte für ein klares Momentum für den TSV die nun den Druck deutlich erhöhten und das Spiel dominierten. Hinten räumten Wörner, Baum und Dankel alles ab und davor schrubbte Kademann alles weg, wenn was durchkam. Nach einem Abstoß der Gäste köpfte Schmid den Ball direkt nach vorne auf Nader, der den Ball direkt weiter auf Hafendörfer durchsteckte, vor dem Tor hatte er dann keine Probleme mehr die Druckphase zu veredeln und auf 2:0 zu stellen. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste dann noch eine Großchance die allerdings Ralf Klein überragend aus dem kurzen Eck fischte und die 0 fest hielt. Auf TSV Seite war noch ein Angriff zu erwähnen als Tim Müller mit einer feinen Flanke am langen Pfosten Yannick Winkler fand und dieser mit einem „Daniel-Drechsler Gedächtnisschuss“ den Ball in Richtung Loch 17 auf den Golfplatz jagte, es hätte ein Traumtor werden können. Nach dem Wechsel war das Spiel nach exakt 52 Sekunden gelaufen als Nader seine dritte Torbeteiligung zu Buche schreiben konnte und Hafendörfer mit einem schönen Gassenball auf die Reise schickte. „Hafix“ erwischte dann den Ball perfekt mit links und versenkte die Kugel rechts ins lange Eck - 3:0. Dieser Wirkungstreffer sorgte für klare Verhältnisse und beraubte den Gästen alle Illusionen nochmal ins Spiel zurück zu kommen. Erwähnenswert war noch ein Schuss der Gäste den Klein aus 20m klasse parierte, eine Großchance des eingewechselten Eble der zu zentral abschloss, ein 40m Sprint von Robin Bischoff den man problemlos bei Forrest Gumpp hätte einbauen können und nicht zu vergessen ein Zweikampf von unserem Micha Kühne, der seinen 56jährigen Gegenspieler Andreas Hube unterschätzte in dem er sich auf ein Tänzchen mit ihm einließ und den Ball vertändelte, was zur größten Torchance für Obersulm führte aber alleine von Kademann gegen 3 Gegenspieler vereitelt wurde - ein defensives Meisterstück, das hier nicht unerwähnt bleiben soll. So spielte der TSV den souveränen, etwas glanzlosen aber verdienten Sieg bis zum Ende herunter und darf sich nun auf das Viertelfinale im März gegen Neuenstadt auf der Heide freuen.

 

2. Runde Mittwoch 05.11.25

TSV Botenheim AH - SC Amorbach AH 5:4
Am Mittwochabend kam es auf der wunderschönen Botenheimer Heide zum Pokalkracher zwischen dem TSV Botenheim AH und dem SC Amorbach AH. Und was sich dort abspielte, war ein echtes Fußballspektakel - so eines, über das man noch lange reden wird. Denn wie man weiß: Der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Gesetze. Die Partie begann alles andere als optimal für unsere Jungs. Die ersten zwanzig Minuten gehörten klar dem SC Amorbach, der von Beginn an das Spiel bestimmte. Der TSV Botenheim tat sich schwer, überhaupt ins Spiel zu finden - irgendwie hatte fast jeder nicht seinen besten Tag erwischt. So war es kaum verwunderlich, dass Amorbach bereits in der vierten Minute in Führung ging. Auch danach lief wenig zusammen, und kurz vor der Pause erhöhten die Gäste folgerichtig auf 2:0. Doch dann kam der Moment, der den Wendepunkt einleitete: In der 44. Minute setzte Yannick Winkler nach einem Abpraller mit purem Willen nach und stocherte den Ball über die Linie. Der Anschlusstreffer zum 2:1 war nicht nur wichtig auf der Anzeigetafel, sondern vor allem für die Köpfe - psychologisch ein echter Befreiungsschlag kurz vor der Pause. In der Kabine fand Coach Marco Nader deutliche Worte und brachte zur zweiten Halbzeit Michael Kühne. Trotzdem blieb Amorbach weiter gefährlich und erhöhte nach einem Elfmeter auf 3:1. Doch der TSV ließ sich nicht unterkriegen. Nach einem schönen Spielzug über außen war Daniel Rauscher zur Stelle und traf zum 3:2. Die Hoffnung keimte auf, doch Amorbach schlug direkt zurück und stellte auf 4:2. In der 67. Minute kam dann Routinier Zvonko „Susi“ Juric ins Spiel und übernahm sofort die Kapitänsbinde. Mit seiner Erfahrung und Ruhe brachte er Stabilität und Ordnung ins Team - und genau das brauchte es in dieser Phase. Kurz darauf schoss Sebastian Kademann aus elf Metern souverän ins Tor zum 4:3, und plötzlich war wieder alles drin. Der TSV spürte, dass hier noch was ging. Und tatsächlich: Spielertrainer Marco Nader selbst sorgte in der 70. Minute mit einem satten Abschluss für den Ausgleich zum 4:4. Nun war es ein offener Schlagabtausch, das Spiel wogte hin und her, beide Teams warfen alles rein. Die Zuschauer standen längst, die Spannung war kaum zu ertragen. Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, kam der große Auftritt von Sebastian Kademann: In der 86. Minute setzte er sich stark im Strafraum durch, vernaschte seinen Gegenspieler aus der Drehung und zirkelte den Ball mit einer Mischung aus Schlenzer und Vollspann wunderschön in den rechten Winkel. Ein Tor wie aus dem Lehrbuch - und die pure Ekstase auf der Botenheimer Heide. Kurz darauf war Schluss, und der TSV Botenheim AH feierte einen 5:4-Sieg, an den zwanzig Minuten zuvor wohl kaum jemand geglaubt hatte. Ein Abend voller Emotionen, Leidenschaft und Moral - und ein Beweis dafür, dass diese Mannschaft nie aufgibt. Der Pokal schreibt eben wirklich seine eigenen Gesetze.

 

1. Runde Samstag 06.09.25

TSV Botenheim AH - SGM Hohebach/Hollenbach AH 14:0
Zum Beginn der Pflichtspielsaison trafen die Männer von Marco Nader in der 1. Runde des Pokals auf das unbekannte Team der SGM Hollenbach. Bereits nach wenigen Minuten war zu erkennen, dass die Partie vom TSV klar dominiert wurde. Was sich den Zuschauern bot war eine der einseitigsten Begegnungen, die man je auf der Heide gesehen hatte. Nach Toren von Daniel Rauscher (4er Pack) und Trainer Nader (Doppelpack) stand es bereits zur Halbzeit 6:0 für den Pokalfinalisten. Die Gästen mühten sich um zumindest über die Mittellinie zu kommen, doch Ralf Klein im Tor der Genusskicker hatte einen gemütlichen Abend und musste bis zum Ende 3-4x eingreifen aber das nie ernsthaft.  In Hälfte 2 wechselte Trainer Nader durch und brachte Äckerle, Kunzmann, Timo Rauscher, Wörner und Kühne für Daniel Rauscher, Winkler, Wöhr, Joos und Drechsler. Nach wenigen Minuten setzte sich der Torreigen für den TSV fort. Mit schönen Kombinationen ließ man den Ball und Gegner laufen und kam am Ende durch Tore von Kademann (3x), Nader (2x) sowie Schmid, Müller und Timo Rauscher auf den Endstand von 14:0. Mit dem mutmaßlich höchsten Pflichtspielsieg auf der Heide ziehen die Genusskicker in die nächste Runde ein, wo man mit Amorbach einen echten Prüfstein auf der Heide erwartet. Anzumerken bleibt noch, dass sich die Gäste trotz des für sie bitteren Spielverlaufs nie aufgaben und stets fair blieben, was heutzutage leider selten geworden ist.

Tore:
1:0 7. Min. Daniel Rauscher
2:0 10. Min. Daniel Rauscher
3:0 13. Min. Marco Nader
4:0 25. Min. Daniel Rauscher
5:0 36. Min. Daniel Rauscher
6:0 39. Min. Marco Nader
7:0 46. Min. Marco Nader
8:0 53. Min. Sebastian Kademann
9:0 58. Min. Sebastian Kademann
10:0 61. Min. Matthias Schmid
11:0 65. Min. Tim Müller
12:0 75. Min. Timo Rauscher
13:0 76. Min. Marco Nader
14:0 77. Min. Sebastian Kademann

Kader: Klein, Wöhr, Joos, Dankel, Nader, Kademann, Schmid, Drechsler, Müller, D.Rauscher, T.Rauscher, Winkler, Kühne, Hafendörfer, Äckerle, Kunzmann, Wörner

Bezirksliga 1 Ü32 2025/2026

SC Amorbach AH - TSV Botenheim AH 5:2
Genusskicker kämpfen, vergeben – und werden eiskalt bestraft

Was für ein Abend. Was für Bedingungen. Und leider: was für ein Ergebnis aus Sicht der Genusskicker. Beim Auswärtsspiel beim SC Amorbach setzte es eine 2:5-Niederlage – in einer Partie, die über weite Strecken eigentlich in eine ganz andere Richtung hätte kippen können. Bei fast schon schwül-sommerlichen Temperaturen und auf dem ungewohnten Kunstrasen entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel. Doch anders als es das Ergebnis vermuten lässt, gehörte die erste Halbzeit klar den Jungs aus Botenheim. Zweikampfstark, präsent, dominant – die Genusskicker waren da. Und wie. Allen voran Torjäger Marco Öhler und Spielmacher Daniel Rauscher sorgten im Minutentakt für Gefahr. Chance um Chance rollte auf das Amorbacher Tor zu – doch der Ball wollte einfach nicht rein. Mal fehlten Zentimeter, mal die letzte Konsequenz. Und dann kam, was in solchen Spielen oft passiert. Minute 17: Ballverlust, schneller Umschaltmoment – und ein Traumtor. Ein satter Seitfall-Volley in den Winkel ließ Keeper Klein keine Chance. Wieder Rückstand. Wieder dieser Nackenschlag. Doch wer die Genusskicker kennt, weiß: Aufgeben ist keine Option. Die Antwort folgte prompt – zumindest spielerisch. Chancen im Minutentakt, Druck, Leidenschaft. Und dann war es Kapitän Hafendörfer, der ein Zeichen setzte: Stark im Pressing, Ballgewinn im Aufbau – und eiskalt vor dem Tor. 1:1. Hochverdient. Doch Amorbach blieb seiner Linie treu. Tief stehen, kontern, zuschlagen. Und genau hier lag das Problem: Die Genusskicker verteidigten nicht konsequent im Kollektiv, wodurch sich immer wieder Überzahlsituationen für die Gastgeber ergaben. Kurz vor der Pause dann die Szene des Spiels: Amorbach jubelte über das vermeintliche 2:1. Doch der Ball war nicht hinter der Linie. Und dann trat einer in den Mittelpunkt, der an diesem Abend ohnehin noch eine große Rolle spielen sollte: Achim Hammerschmidt. Mit bemerkenswerter Ehrlichkeit gab er zu, dass der Ball nicht drin war.

Eine Geste, die Respekt verdient – und die wir ausdrücklich hervorheben wollen. Das ist wahres Fair Play. So ging es mit 1:1 in die Pause. Alles offen. Alles drin.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte: Druck von Botenheim. Die erste große Chance gehörte wieder den Gästen. Doch dann erneut der Bruch im Spiel. Ballverlust – Konter – Tor. Und wieder war es Hammerschmidt, der zuschlug. 2:1. Was folgte, war eine Phase, die den Genusskickern das Genick brach. Man wollte den Ausgleich erzwingen, spielte nach vorne – und lief immer wieder in die Konter der Amorbacher. Das 3:1 fiel erneut durch Achim Hammerschmidt – und zeigte einmal mehr die gnadenlose Effizienz der Gastgeber. Der Treffer, vielleicht aus abseitsverdächtiger Position, zählte. Und er saß tief. Körperlich angeschlagen musste Sebastian Kademann vom Feld, Daniel Drechsler kam – doch die erhoffte Stabilität blieb aus. Stattdessen: wieder Hammerschmidt. 4:1. Und dennoch: Die Genusskicker gaben sich nicht auf. Trainer Marco Nader übernahm Verantwortung, setzte zu einem starken Solo an – und jagte den Ball kompromisslos mit der Picke ins Netz. 4:2. Ein Tor mit Ansage. Ein Tor, das Hoffnung machte. Plötzlich war sie wieder da, diese Energie. Diese „Jetzt-erst-recht“-Mentalität. Chancen im Sekundentakt. Latte. Pfosten. Wieder Latte. Der Anschluss lag in der Luft. Doch statt des 4:3 fiel die Entscheidung. Und wieder war es – natürlich – Hammerschmidt, der einen weiteren Konter zum 5:2 vollendete. Die Genusskicker warfen dennoch alles nach vorne. Michael Kühne setzte mit einem Pfostenschuss ein weiteres Ausrufezeichen, Nader traf noch einmal die Latte – doch es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Am Ende steht ein Ergebnis, das deutlich klingt, aber den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Wer beide Halbzeiten gesehen hat, weiß: Hier war mehr drin. Viel mehr. Doch Fußball ist manchmal gnadenlos. Amorbach war eiskalt, effizient – und nutzte die Fehler der Genusskicker konsequent aus. Ein verdienter Sieg für die Gastgeber, auch wenn er vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel.

Für die Genusskicker heißt es jetzt: Mund abputzen, weitermachen. Die Moral stimmt. Der Wille auch.

 

TSV Botenheim AH - Spvgg Heinriet 5:4
Genusskicker drehen wildes Spektakel in letzter Sekunde
Was für ein Spiel. Was für ein Finish. Die Genusskicker haben zum Rückrundenauftakt ein denkwürdiges 5:4 gegen den Tabellenfünften aus Heinriet gefeiert – und dabei einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unterstützt vom ekstatischen Heidesprecher Michael Kühne und den Dienstagskrachern ging der TSV motiviert aufs Feld. Schon früh deutete sich an, dass es ein intensiver Abend werden würde. Die Gäste starteten aggressiv und eiskalt: Ein Fehlpass von Dankel genügte, um den ersten Konter zur Führung zu nutzen (4.). Die TSV-Abwehr war überrumpelt. Doch wer die Genusskicker kennt, weiß: Rückstände schrecken diese Mannschaft nicht. Nur drei Minuten später antwortete Trainer Nader höchstpersönlich. Nach einer Flanke von Schmid setzte er sich im Luftduell durch und köpfte zum 1:1 ein. Die Partie war wieder offen – allerdings nur kurz. Heinriet blieb brandgefährlich im Umschaltspiel, und erneut war es Yavuz Sen, der nach einem Ballverlust des TSV zur erneuten Führung traf. Das Spiel wogte hin und her. Blau-Weiß übernahm zunehmend die Kontrolle, erspielte sich Chancen – und wurde belohnt. Nach einem Handspiel verwandelte Nader einen fälligen Elfmeter gewohnt souverän zum 2:2-Pausenstand. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ein offener Schlagabtausch. Die Gäste setzten weiter auf schnelle Gegenstöße - und gingen nach einem Foul von Wörner per Elfmeter erneut in Führung (48.). Zum dritten Mal lagen die Genusskicker zurück. Und zum dritten Mal fanden sie eine Antwort: Kademann traf mit einem sehenswerten Distanzschuss in den Winkel - 3:3. Nun kippte die Partie. Der TSV gewann die Oberhand, erhöhte den Druck – und wurde belohnt. Hafendörfer staubte nach einer missglückten Klärungsaktion zur ersten Führung für die Gastgeber ab (70.). Die Wende schien perfekt. Doch dieses Spiel hatte noch mehr zu bieten. Der TSV mit dem begeisterten Anhang der Dienstagskracher wähnte sich auf der Siegerstraße, doch Schmid machte der Hoffnung einen Strich durch die Rechnung. In der 73. Minute wollte der Spielmacher eine Hereingabe im Strafraum mit einer Grätsche blocken, doch Schneider nahm die Einladung dankend an und ließ sich abmontieren. Den berechtigten Strafstoß konnte Krauß erneut vollenden und auf 4:4 stellen. Wieder alles auf Anfang. In der Schlussphase warfen die Genusskicker noch einmal alles nach vorne. Besonders die Einwechslung von Torjäger Marco Öhler machte sich bemerkbar: Bälle sichern, Räume schaffen, Unruhe stiften. Und dann kam die Nachspielzeit - 85. Minute. Mit der letzten Aktion des Spiels köpften die Gäste einen Freistoß aus dem Strafraum direkt vor Daniel „Düsi“ Rauscher vor die Füße. Dieser nahm den Ball mit all seiner technischen Versiertheit direkt ab und schoss aufs Tor. Nachdem er von zwei Füßen abgefälscht wurde, landete er sechs Meter vor dem Tor vor Öhlers Füßen, der den Ball natürlich dankend vollstreckte - was ein Spektakel. 5:4. Ekstase. Abpfiff.
Ein Spiel, das alles hatte - und ein Sieger, der einmal mehr bewies, warum er ganz oben steht. Trotz dreier Rückstände gaben sich die Genusskicker nie auf und drehten die Partie mit unbändigem Willen.
Oder, wie ein Zuschauer treffend sagte: „Ihr seid wie Rocky Balboa - ihr steht immer wieder auf.“
Mit diesem Last-Minute-Sieg behauptet der TSV die Tabellenführung - und reist in zwei Wochen mit breiter Brust nach Amorbach.

 

TSV Botenheim AH - TSV Erlenbach AH 3:1
Im letzten Pflichtspiel des Jahr hatte es die Truppe von Trainer Nader mit dem punkt- und torgleichen Gast aus Erlenbach zu tun. Auf der Heide ging es im direkten Duell um die Herbstmeisterschaft. Zum Glück konnte der Trainer bei einer angespannten Personaldecke auf die angeschlagenen Winkler und Daniel Rauscher zurückgreifen. Von Beginn zeichnete sich ab, dass keiner der Zuschauer mit einem klaren Ausgang rechnen konnte. Beide Defensivreihen standen sicher und ließen wenig zu. Der tiefe, nasse, unebene Boden tat sein übriges um ein gepflegtes Spiel zu verhindern. Die Folge waren überwiegend lange Bälle, die zu wenig nennenswerten Szenen führten. Nach einer anfänglichen kurzen Druckphase der Genusskicker mit ein- zwei Halbchancen kamen die Gäste immer besser ins Spiel und zeigten fortan, warum sie punktgleich an der Spitze des Tableaus stehen. Die beste Szene hatten die Gäste durch ihren Mittelstürmer Szmechlik, der in der 18. Minute schön vor Torhüter Klein frei gespielt wurde aber unbedrängt aus 10m neben das Tor schoss. Glück für das Team von Coach Nader. Danach wachten die Genusskicker wieder auf und kämpften sich in die Partie zurück. Marco Öhler war es dann, der mit einer starken Einzelaktion nach einem Sololauf aus 20m abzog und die Murmel flach ins linke Eck zimmerte.  Die Gäste waren nun angeknockt und der TSV witterte seine Chance. Vor allem Nader hatte bis zur Halbzeit immer wieder starke Aktionen am Gästestrafraum. Dies führte zu mehreren guten Möglichkeiten die aber von Nader, Rauscher und Öhler vergeben wurden. So ging man etwas glücklich aber aufgrund der starken Endphase der Halbzeit nicht unverdient mit einer 1:0 Führung in die Pause. Nach dem Wechsel versuchte Erlenbach weiter Druck aufzubauen, doch alle Bemühungen scheiterten an der überragenden Abwehrreihe um Chef Timo Rauscher der flankiert wurde von Dankel und einem Daniel Drechsler, der wohl sein bislang bestes Spiel auf der Heide zeigte.  Nach langem, zähen Ringen war es kurz vor dem Ende erneut Öhler, der in der 73. Minute Daniel Rauscher auf die Reise schickte. Gekonnt zeigte er warum es immer wieder lohnenswert ist, ihn aufs Feld zu schicken. Mit einer kleinen Finte schickte er den heraus eilenden Torhüter ins Nirvana und schob zum vorentscheidenden 2:0 ein. Die Gäste versuchten nochmal alles nach vorne zu werfen um den Anschluss zu erzwingen. Doch wenn man Risiko geht, kann es auch nach hinten los gehen. Wie in diesem Fall. Nach einem langen Ball  aus der Abwehrreihe gewann der TSV das Kopfballduell und der Ball kam über Rauscher und Barbosky zu Kademann, der einen Tick schneller als der Abwehrspieler an den Ball kam und zum 3:0 abschließen konnte. Der Ehrentreffer der Gäste resultierte in der 80. Minute aus einem Freistoß, den die Gäste per Abpraller verwerten konnten. Alles in Allem ein zäher aber dennoch verdienter Sieg in einem nicht ansehnlichen Spiel, das den Genusskickern als Aufsteiger die Herbstmeisterschaft brachte. Nach diesem Erfolg gab Erfolgstrainer Nader bekannt das er sein Mandat um weitere 2 Jahre verlängert und die Erfolgsgeschichte weiter gehen soll, was ein weiterer Grund zum feiern war.

 

FC Laube 02 Heilbronn AH - TSV Botenheim AH 1:1
Von Anfang an war klar: Eine ruhige Kugel würde heute keiner schieben. Beide Teams gingen sofort voll drauf und lieferten sich ein intensives Powerplay – Tempo, Kampf und Einsatz pur. Das erste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Nach nicht mal zehn Minuten musste unser Linienrichter und Coach, alias „Rotzünder“ Marco Nader, schon seine erste Zigarette zünden – ganz der Routinier. Für etwas Unterhaltung am Spielfeldrand sorgten unsere Fans Mika Wurmbrand und Lennart Haas, die kurz ins Sportheim verschwanden und mit Bier und Pizza zurückkamen. Der kurze Blick und das Nicken in Richtung Bank sagten alles: „Da wird später noch gemeinsam gespeist.“ Trotz einer guten Möglichkeit für den TSV Botenheim blieb es bis zur Pause beim 0:0. In der Halbzeit brachte Coach Nader frischen Wind: Michael Kühne direkt, kurz darauf kamen noch Michael Eisenhauer und Rudi „Querpassrudi“ aufs Feld. Und tatsächlich – das Spiel kippte! Nach einer perfekten Ecke von Tim Müller war Sebastian Kademan (Kade) zur Stelle und schob souverän zum 1:0 ein. Die Freude währte allerdings nicht lange. Der FC Laube erhöhte den Druck und kam schließlich verdient zum 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase hieß es für die Genusskicker: Beton anrühren! Nach vorne ging kaum noch was, und Laube hatte klar mehr Chancen. Am Ende blieb es bei einem etwas glücklichen, aber hart erkämpften Unentschieden. Nach dem Spiel wurde Michael Kühne noch kurz zum Interview gebeten. Er zeigte sich zufrieden mit dem Punkt, hatte aber auch eine klare Botschaft: „Ich vermisse meinen Kumpel Matze Schmid. Mit dem mal wieder zusammen auf dem Platz zu stehen, das wär’s.“ Danach ging’s zum gemütlichen Teil über – erst ins Klubheim der Union Heilbronn, wo man den Abend entspannt ausklingen ließ. Der harte Kern zog anschließend noch weiter in die Laube, wo der frisch eingecremte Tim Müller den jungen Hüpfern ab Mitternacht zeigte, wie man richtig tanzt. So endete ein typischer Genusskicker-Tag – sportlich, kämpferisch und mit der gewohnten Portion Kameradschaft.

 

TSV Botenheim AH - SGM Weinsberg/Obereisesheim AH 2:3
Die Genusskicker taten sich zu Beginn schwer gegen eine junge, spielstarke Mannschaft aus Weinsberg/Obereisesheim. Der TSV fand zunächst kaum Zugriff auf das Spiel und brauchte einige Minuten, um seinen gewohnten Rhythmus zu finden. Bereits in der 4. Minute gingen die Gäste durch einen Freistoß von Joe Braun auf Paul Zeitler mit 0:1 in Führung. Kurz darauf gab es Elfmeter für die SGM – das Duell hieß Ralf „die Krake“ Klein gegen Joe Braun. Und wie so oft blieb unser Elfmeterkiller Sieger! Mit einer starken Parade hielt er seine Mannschaft im Spiel und sorgte für den ersten großen Jubel des Abends. Dieser Moment wirkte wie ein Weckruf: Botenheim kam nun besser ins Spiel und erarbeitete sich erste Torchancen. Mit zunehmender Spielzeit wuchs das Selbstvertrauen, dennoch ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. In der Halbzeit brachte Coach Nader frische Kräfte: Barby, Eble und Kühne kamen in die Partie – und die Einwechslungen zeigten Wirkung. Der TSV spielte nun mutiger nach vorne. Kurz darauf ging Rauscher raus, für ihn kam Rudolf, Rudi Koch. Nach einem wunderschönen Steckpass vom Coach persönlich auf seinen „Busenkumpel“ Kademann, lupfte dieser den Ball in bester Stürmermanier über den Torhüter hinweg – 1:1! Nur wenige Minuten später folgte das Traumtor von Barby, der den Ball von rechts ins lange Eck schlenzte – 2:1 für die Genusskicker! Die Gäste wirkten kurz geschockt, ihre Gesichter lang, das Momentum klar auf Seiten der Hausherren. Doch dann kam der berüchtigte „große Auftritt“ von Joe Braun: Nach einer unglücklichen Aktion drückte er den Ball unhaltbar in unser Tor – 2:2. In der Schlussphase übernahm Weinsberg wieder das Kommando. Nach einer starken Kombination erzielte Jonas Fritz den Treffer zum 3:2-Endstand für die Gäste. Botenheim versuchte noch einmal alles, kam aber nicht mehr entscheidend vors Tor. So blieb es am Ende bei einem verdienten Sieg für die junge Mannschaft aus Weinsberg/Obereisesheim. Trotz der Niederlage zeigte sich der TSV kämpferisch: Allen voran Ralf „die Krake“ Klein, der mit mehreren Paraden das Spiel lange offen hielt. Nach Abpfiff war die Stimmung schnell wieder positiv – man putzte sich den Mund ab und blickt mit Zuversicht auf die nächste Partie.

 

TSV Botenheim AH - SC Amorbach AH 3:2
Zum ersten Heimspiel in der Bezirksliga erwarteten die Genusskicker nach dem ersten Auswärtssieg in Heinriet den bisherigen Angstgegner aus Amorbach. Die letzten Jahre gingen die Vergleiche noch deutlich verloren. Trainer Nader schwor seine Mannen darauf ein die kleine Negativserie zu beenden und den Kampf bei widrigen Bedingungen anzunehmen. Von Beginn an diktierte der TSV die Partie, tat sich aber extrem schwer gegen die massive, tiefstehende Abwehr Mittel zu finden um Chancen zu kreieren. Aus dem Nichts dann die Führung für die Gäste. Nach einem Eckball konnte der Amorbacher Sturmtank (Marke Carsten Jancker) nicht am Kopfball gehindert werden, so dass es nach 10 Minuten 0:1 stand. Doch die Genusskicker ließen sich nicht aus dem Rythmus bringen und ackerten sich in die Partie und zu ersten Chancen. Nachdem zunächst ein Freistoß von Öhler über die Latte flog, war es der Maestro höchst selbst, der in der 23. Minute mit einem feinen Außenrist Pass über 30m (Marke Quaresma) Torjäger Düsi Rauscher bediente und dieser trocken aus 10m ins kurze Eck vollstreckte.  Mit zunehmender Dauer kam der Regen und der Boden wurde immer tiefer und schwerer zu bespielen. Dies spielte weiter den Gästen in die Hände, die den Ball spielerisch kaum über die Mittellinie bekamen und sich ausschließlich aufs verteidigen konzentrierten - Torhüter Ralle Klein konnte einem bei dem Wetter leidtun. Nachdem es mit 1:1 in die Pause ging, drehte der TSV nach der Pause auf und sorgte mit einem schnellen Tor für die Weichenstellung in Richtung Sieg. Erneut war es Düse Rauscher, der eine Öhler Hereingabe aus 10m Richtung Tor stauchte und sein „Hurgelball“ noch so abgefälscht wurde, dass er Torhüter chancenlos war. Danach wurden die Gäste mutiger und griffen früher an, was dem TSV mehr Raum zum Kontern gab. Trainer Nader reagierte prompt und brachte für den emsigen Wörner Konterspieler Drechsler. Gleich nach wenigen Sekunden hatte besagter Drechsler gleich seinen ersten Auftritt, als er sich aus 35m ein Herz nahm und den Ball auf den Golfplatz jagte, ein Raunen fegte über die Heide. Nach einer guten Stunde war es Öhler dann zu bunt und er entschied sich das Amorbacher Aufbegehren zu beenden. Nach einem langen Ball an der Mittellinie setzte er sich gegen 2 Mann durch und legte den Ball dann noch am letzten Mann vorbei um allein in Richtung Tor zu marschieren, vor dem Tor zeigte er dann warum er sich seine nagelneuen rosa Schlappen von David Beckham gekauft hat und chipte das Leder überragend über den Torhüter zur Vorentscheidung. Amorbach schien geschlagen, doch Spieler Fuchs hatte 8 Minuten noch einen Defibrilator im Fuß und belebte seine Mannen vom Totenbett. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld kam der Ball 40m vor dem Tor Fuchs vor die Füße der nicht lang fackelte und Klein kalt erwischte, so dass der Ball direkt in den Winkel flog. Der SCA schmiss nun nochmal alles nach vorne und hatte in der Nachspielzeit mit 1-2 guten Möglichkeiten noch die Chance auf den Ausgleich, doch letztlich verdienten sich die Mannen von Trainer Nader den Sieg weil sie deutlich mehr investiert hatten wie die Gäste. Nach nun 2 Siegen aus 2 Spielen sind die Genusskicker voll auf Kurs und können sich zunächst von den Abstiegsrängen entfernen.

 

Spvgg Heinriet AH - TSV Botenheim AH 2:4
Am 20.09. starteten die Genusskicker bei sommerlichen Temperaturen in ihre erste Bezirksliga-Saison. Bei fast schon ungewohnt heißem Wetter entwickelte sich in Heinriet ein dementsprechend hitziger Kick.
Schon beim Einlaufen herrschte eine besondere Atmosphäre: Direkt neben dem Sportgelände fand das legendäre Schlachtfest von Heinriet statt. Immer wieder wehten dabei der „böhmische Traum" oder auch mal „Schrei nach Liebe" über den Platz – was die Konzentration unserer Männer gegebenenfalls ein wenig beeinflusste.
Der TSV begann druckvoll und hatte früh zwei Hochkaräter: In der 16. Minute traf Kademann die Latte, nur eine Minute später folgte ein weiterer Aluminiumtreffer durch Winkler. Im direkten Gegenzug konterte die Heimelf gefährlich. Danach setzte Öhler den Ball jedoch an den Pfosten (18.).
In der 20. Minute belohnten sich die Gäste dann für ihr engagiertes Spiel: Nach einer schönen Flanke von Adi köpfte Daniel Hafendörfer zur verdienten Führung ein. Danach nahmen die Genusskicker etwas Tempo heraus, was Heinriet zurück ins Spiel brachte. Nach mehreren brenzligen Situationen und einem starken 1-gegen-1 von Keeper Ralf war es schließlich ein sehenswert verwandelter Freistoß der Heimelf, der den 1:1-Ausgleich bedeutete.
Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Trainer Marco reagierte und brachte Rauscher, Kühne und Kunzmann in die Partie. Der Mut wurde belohnt: Kühne zirkelte beim dritten Eckball den Ball direkt ins Tor – Marke „Mario Basler" – zur erneuten Führung (2:1). Doch Heinriet schlug zurück und nutzte einen Konter zum 2:2.
Die Genusskicker ließen sich nicht beirren und brachten André für neuen Schwung. Im offenen Schlagabtausch wurde Rauscher im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Öhler sicher zur 3:2-Führung. In der Nachspielzeit setzte Rauscher den Schlusspunkt: Nach starker Vorarbeit von Öhler traf er zum 4:2-Endstand.

Fazit: Mit einem verdienten Auswärtssieg starten die Genusskicker erfolgreich in ihre erste Bezirksliga-Saison. Das Spiel zeigte aber auch, dass in dieser Liga höchste Konzentration über 80 Minuten gefordert ist.
Abgerundet wurde der gelungene Auftakt dadurch, dass die Mannschaft nach dem Schlusspfiff noch gemeinsam auf dem Schlachtfest verweilte und den Abend in geselliger Runde ausklingen ließ.

Spielbericht SV Frauenzimmern – TSV Botenheim AH 3:4

14.07.25

Bei sommerlichen Temperaturen versammelte Coach Marco Nader 16 Spieler, um ein Einlagespiel anlässlich des SV Frauenzimmern Sommerfestes zu bestreiten. Dazu die perfekte Spielvorbereitung aller anwesenden Spieler plus einen deutlich jüngeren Gegner, deutete bereits vor Anpfiff auf ein fußballerisches Spektakel hin. 

Beide Mannschaften tasteten sich in den ersten Minuten noch etwas verhalten ab und versuchten, ihr eigenes Spiel durchzudrücken. Nach etwa 14 Minuten tankte sich Marco Nader am Strafraum zur Grundlinie durch und konnte den freistehenden Michael Kühne bedienen. Dieser ließ sich natürlich nicht zweimal bitten. Mit der Fußinnenseite platzierte er sicher den Ball im Gehäuse der Frauenzimmerner Mannschaft, somit 1:0 durch MK6. 

Nun war der TSV besser im Spiel und konnte weiter Druck auf den Gegner aufbauen. Keine vier Minuten später schaffte es Michael Kühne dem Gegner in einer Willensleistung den Ball abzunehmen und traumhaft Robin Bischoff im linken Mittelfeld zu bedienen. Dieser sah einen zu weit vor dem Tor stehenden Torspieler und nützte den Stellungsfehler sehenswert mit einem Heber aus. Ein sehenswerter Treffer zum 2:0 durch Robin Bischoff. 

Im Anschluss daran zeigte sich wieder die Zweikampfstärke der Männer in Blau. Steffan Auderer gewinnt den Ball und passte ihn gedankenschnell zu dem freistehenden Marco Nader. Dieser nahm sich ein Herz und schoss aus Höhe der Mittellinie aufs Tor. Hier stand auch der Torwart zu hoch, und es klingelte das 3:0.

Nach einer Trinkpause, geschuldet den Temperaturen, verlor man den roten Faden und man schaltete einen Gang zurück. Dadurch konnten Frauenzimmern das Spielglück nun auf sich ziehen. Erst gelang durch ein Fernschuss das 1:3, dann auch nach einem Eckball für Frauenzimmern freistehend per Kopf das 2:3. Weiter kam es, wie es kommen musste: Frauenzimmern glich zum 3:3 aus. So ging es dann auch in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit konnte also nur Lust auf mehr machen.

Durch diverse Spielerwechsel auf beiden Seiten kam es vermehrt zu Abstimmungsfehlern in den eigenen Reihen. Dadurch fand das gesamte Spiel nur im Mittelfeld statt. Man konnte hinten früh aufkommende Gefahren bannen, aber sogleich auch nach vorne den entscheidenden Pass nicht an den Mitspieler bringen. Auch durch die Sommerpause bedingte Trainingsrückstände zeigten sich während dieser Phase des Spiels. 

In der 59. Minute wurde durch eine feine Kombination im Zentrum Yannik Winkler in Szene gesetzt. Er schaffte es dann doch noch, die wiedererlangte blaue Feldüberlegenheit in der zweiten Halbzeit zur 4:3 Führung auszubauen. Davor wurden bereits einige Botenheimer Chancen liegen gelassen oder durch den Schiedsrichter wegen möglichen Abseits abgepfiffen. 

In Summe war es ein verdienter Sieg für das Gästeteam & ein großes Dankeschön an der Stelle dem SV Frauenzimmern für die Einladung zu dem Einlagenspiel!

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