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Donnerstag, 14. August 2014

Mein Verein - meine Unterstützung!


„Der demographische Wandel“ unserer Bevölkerung ist sicherlich nichts Neues. Dass Vereine wie unser TSV mit dieser Entwicklung zu kämpfen haben, ebenfalls nicht. Durch den Mitgliederrückgang wird die Last, die auf den Schultern unserer Mitglieder liegt, immer größer. Das geht so lange, bis man sich sagt: „Jetzt ist gut, jetzt sollen auch mal die Anderen etwas tun! Ich habe schon genug für meinen Verein getan“.

Doch wer soll es machen? Wer sind die Anderen?
Dieses „Schicksal“ ergreift nicht nur unseren TSV. Aber wir können uns entscheiden, ob wir uns entweder auch selbst bedauern wollen oder ob wir versuchen, etwas dagegen zu unternehmen – dagegen zu stemmen – umzudenken – DER TSV BOTENHEIM zu bleiben.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, schauen wir uns einmal unsere aktuelle Mitgliedersituation etwas genauer an (siehe Heideblättle Nr. 62 Seite 2). Von unseren derzeit 653 Mitgliedern sind 449 Mitglieder zwischen 18 und 67 Jahre alt. In einem normalen Vereinsjahr benötigen wir für alle Arbeitsschichten, wie z.B. für Feste, Veranstaltungen, Spiele Sportheimbewirtungen usw. über 450 Helfer (erwachsene Mitglieder). Das würde bedeuten, dass jedes erwachsene Mitglied (inkl. unserer Senioren) einmal im Jahr eine Schicht übernehmen müsste, um Doppeleinsätze zu vermeiden.
Leider sieht die Realität anders aus. Wir haben Mitglieder, die zum Teil 3-4 „Arbeitseinsätze“ im Jahr haben, aber auch Mitglieder, die in den letzten Jahren keinen einzigen Einsatz mehr hatten.
Das ist ein Punkt, an dem wir arbeiten müssen.
Ein weiterer Punkt ist es aus meiner Sicht, die ehrenamtlichen Aufgaben unseres Vereins besser zu verteilen. Derzeit werden zu viele Arbeiten von zu wenigen Schultern gestemmt, mit dem Ergebnis der Amtsermüdung. Das wiederum kann darin enden, dass keiner mehr einen Posten oder eine Aufgabe übernehmen möchte. Beispiele hierfür gibt es in unserer Umgebung schon genügend. Hier sind wir bereits auf einem guten Weg, den es gilt, weiter zu gehen.
Ich bin der Meinung, dass zum Vereinsleben und somit zur Mitgliedschaft die Arbeitseinsätze, die Unterstützung und Hilfe ebenso gehören, wie die Kameradschaft. Die Aussage, dass das jährliche Bezahlen des Mitgliedsbeitrages von diesen Aufgaben befreit, halte ich für einen Mythos. Jeder kann seinen Beitrag mit seinem (Arbeits-)Einsatz leisten, nicht nur monetär. Auch wenn die Aufgabe für den Einzelnen noch so klein erscheint, ist sie für das große Ganze ein Gewinn. Viele Hände, schnelles Ende.
Sicherlich „meckere“ ich noch auf hohem Niveau, aber es gibt bereits Tendenzen und diesen möchte ich von Beginn an entgegensetzen. Wenn es uns noch besser gelingt, die Aufgaben und Arbeiten, die für unseren TSV existenziell sind, auf viele weiteren Schultern zu verteilen, dann ist es für alle einfacher.

Also hilf mit - wir brauchen auch Dich


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